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Alpamyr

Schweiz

Neubau 2025

Info

Als letztes Gebäude vor dem weitläufigen Hochmoor nimmt Alpamyr eine besondere Stellung in der Landschaft ein. Ein Generationenhaus für zwei Parteien, das durch seine geringe Bauhöhe und die sensible Anpassung an das natürliche Gelände trotz des eher grossen Fussabdruckes ruhig und unaufdringlich in die Umgebung eingebunden ist. Zwei autonome Wohneinheiten ermöglichen ein selbstbestimmtes und zugleich gemeinsames Wohnen über verschiedene Lebensphasen hinweg. Gezielt gesetzte Öffnungen rahmen Ausblicke in die weite Aussenwelt ein und schaffen eine Verbindung von Innenraum und Landschaft — Rückzugsorte mit Panorama, die sowohl Kontakt als auch Schutz bieten. Die Gebäudehülle aus sägerauer, dunkel gebeizter Fichte umschliesst drei gleich gestaltete, unterschiedlich grosse Volumen. Die homogene Holzschale vermittelt Ruhe und Beständigkeit. Fensterbänder und Verglasungen sind dezent integriert oder hinter die Schalung zurückversetzt. Zur Südseite löst sich die Fassade und öffnet sich grosszügig. Die durchlaufende Veranda dient als natürlicher Sonnenschutz, stärkt die Privatsphäre und akzentuiert die hölzerne Hülle in ihrem Gewicht. Die Veranda bildet zudem einen gedeckten Aussenraum — ein Treffpunkt, der die Begegnung fördert und als erweiterter Wohnraum genutzt wird. Der zurückgesetzte Wohnbereich vermittelt ein starkes Geborgenheitsgefühl. Zur nordseitigen Erschliessungsstrasse hin präsentiert sich das Haus geschlossen und behandelt verschiedene, zweckgebundene Themen, wie beispielsweise den Zugang über einen gedeckten Laubengang, oder die Parkierung. Die Konstruktion sowie Materialwahl folgen einem einfachen, langlebigen und zeitlosen Anspruch. Holztäfer, Kalkputz, Naturstein und ökologische Farben prägen die Innen- und Aussenräume. Energieeffizienz nach Minergie-Standard wird durch eine Wärmepumpe sichergestellt, welche von einer leistungsfähigen Photovoltaik-Anlage unterstützt wird. Alpamyr ist generationenübergreifend für verschiedene Lebenslagen konzipiert. Es steht für Fürsorge und Respekt gegenüber dem Miteinander, indem es Raum für Gemeinschaft und Nähe in harmonischer Verbindung von Natur und Architektur schafft, ohne individuelle Rückzugsorte zu vernachlässigen.